Welpenaufzucht

40 Jahre Erfahrung in der Tierzucht, bzw. seit ca. 10 Jahren Hundehobbyzucht haben zum einmaligen System in der Welpenaufzucht geführt.

Unsere Appenzeller Welpen erfreuen sich großer Beliebtheit, vor allem wegen der nachhaltigen Sozialisierung.

Der fast selbstverständliche Wärmestrahler (Infra - Rotlicht) kommt bei uns in der Aufzucht nicht zum Einsatz. Trotzdem sind bei uns im Pferdestall schon bei bis zu 20 Grad Minus Welpen geboren, „nur die Harten kommen in den Garten“.

Die Wurfbox ist isoliert, die spezielle Konstruktion ermöglicht es uns im Winter die Wärme zu speichern und im Sommer gut zu belüften.

Von Geburt an werden die Welpen intensiv überwacht, wir überlassen nichts dem Zufall. Im Alter von 3-4 Wochen verlassen die Welpen dann ihr Weizenstrohnest. Zur Ergänzung der Muttermilch bekommen die Kleinen jetzt auch Welpenfutter. Dann wird es für die Mutter einfacher, denn bis dahin hat sie das Nest sauber gehalten. Jetzt haben die Welpen die Möglichkeit, in der Scheune ihre ersten Erfahrungen zu machen, bzw. Ihr „Geschäft“ außerhalb des Nestes zu verrichten.

Um den ganzen Hof und Wiese mit vielen anderen Tieren kennen zu lernen, müssen die Welpen erst einmal eine Hürde (ca. 20 cm) überwinden, erst wenn sie das schaffen sind sie bereit für „die weite Welt“, damit ist gewährleistet, dass sie den Weg selbstständig wieder in ihr Nest finden.

Tag und Nacht können die Kleinen dann alle Umwelteinflüsse aufnehmen. Durch die Vielzahl der Geräusche und Begegnungen im Rudel und mit den vielen verschiedenen Bauernhoftieren bekommen sie automatisch eine nachhaltige Sozialisierung. Auf die vielen Besucher freuen die Welpen sich immer ganz besonders.

Im Alter von 8 Wochen werden die Welpen geimpft, gechipt und tierärztlich untersucht. Vier mal entwurmt kann der Appenzeller Welpe dann ab der 9. Lebenswoche in sein neues Heim umziehen, nachdem dieser in der Regel schon Wochen vorher reserviert, und ggf. auch besucht wurde.

Zum Abgabestandart gehört bei uns eine Hundedecke mit einem Spielzeug als Geruchsmaterial, damit den Kleinen im Moment der Übergabe nicht alles genommen wird. Mit dem Geruch von Eltern und Geschwistern in ihrer Decke fällt ihnen die Reise nicht so schwer.

Jeder Welpe bekommt Welpenfutter für die ersten Tage mit, ggf. bei Bedarf, auch ein Startpaket Futter ( siehe Futter)! Die letzte Mahlzeit vor der Abholung fällt aus, damit der Welpe eine angenehme Reise erleben kann.

In dem neuen Zuhause angekommen, wird die Decke und Spielzeug in sein neues Nest gelegt, welches dann problemlos angenommen wird.

 

Beim "Großen Schweizer Sennenhund" Welpen ist der Ablauf gleich, nur mit dem Unterschied, dass dieser erst ab der 11. Lebenswoche abgegeben wird und dadurch auch schon fünf mal entwurmt wurde.